Ist vegane Ernährung gefährlich?
Eins vorweg: jede einseitige Ernährung ist ungesund. Da ist es egal, ob man Fleisch und Käse isst oder eben den veganen Weg einschlägt. Wenn man sich ein wenig informiert und auf kleine Dinge achtet, gibt uns die Natur alles was man braucht. Und dafür muss kein einziges Tier leiden oder sterben.
California Bowl (The Bowl, Berlin)
Auf dieses solltest du bei einer pflanzenbasierten Ernährung achten:
Vitamin B12:
Grundsätzlich kann ein Veganer über seine Ernährung nicht genug Vitamin B12 aufnehmen, was aber auch der einzige „wirkliche“ Mangel einer veganen Ernährung darstellt. Denn in ausreichender Menge findet sich Vitamin B12 lediglich in tierischen Nahrungsmitteln wieder. Aber das sollte einen nicht von einer veganen Ernährungsweise abschrecken. Heutzutage gibt es bereits zahlreiche Nahrungsmittel (z.B. Sojamilch) die speziell mit Vitamin-B12 angereichert sind, so dass dieser Mangel ohne weiteres ausgeglichen werden kann. Auch in speziellen Zahncremes (z.B. von Sante) ist bereits Vitamin B12 zugesetzt, was der Körper sehr gut über die Mundschleimhaut aufnehmen kann. Ich verwende seit Jahren die Lutschtabletten von Jarrow und bin sehr zufrieden damit.
Kalzium:
Kalzium:
In Milch ist so viel Kalzium, aber was mach ich dann als Veganer? Die Milchwerbung versucht zu suggerieren, dass lediglich die Milch den Kalziumbedarf ausreichend decken kann, doch sollte man sich trotz veganer Ernährungsweise davon nicht in die Irre führen lassen. Speziell in dunkelgrünen Gemüsesorten ist für eine vegane Ernährung reichlich Kalzium enthalten. Zusätzlich können verschiedene Nüsse, Sojaprodukte und Sesam ihren Teil zur kalziumreichen veganen Ernährung beitragen. Wer dann aber ganz sicher gehen will hat zusätzlich die Möglichkeit über kalziumreiches Mineralwasser seinen Bedarf noch gut zu ergänzen.
Magnesium:
Magnesium:
Besonders viel vom essenziellen Mineral enthalten Nüsse, Hülsenfrüchte und Vollkornprodukte. Zu den gehaltvollsten Magnesiumlieferanten zählen Sonnenblumenkerne und Leinsamen (esse ich täglich!). Im Gemüsefach führen Spinat und Kohlrabi die Magnesium-Hitliste an, beim Obst Bananen und Himbeeren.
Eisen:
Eisen:
Viele pflanzliche Lebensmittel können erheblich zur Eisenversorgung beitragen, insbesondere Hülsenfrüchte wie Linsen, Kichererbsen, Leinsamen, Nüsse, Vollgetreide sowie verschiedene Gemüsearten (z. B. Fenchel, Feldsalat, Rucola, Zucchini, grüne Erbsen) und Trockenfrüchte (z. B. Pfirsich, Aprikose, Dattel).
Gutes Kombinieren von eisenhaltigen Lebensmitteln mit fördernden Substanzen optimiert die Eisenaufnahme, beispielsweise Orangensaft (Vitamin C) zum Haferflockenmüsli (Eisen) oder Rohkostsalat zum Vollkornbrot.
Gutes Kombinieren von eisenhaltigen Lebensmitteln mit fördernden Substanzen optimiert die Eisenaufnahme, beispielsweise Orangensaft (Vitamin C) zum Haferflockenmüsli (Eisen) oder Rohkostsalat zum Vollkornbrot.
Ich habe durch die Jahre herausgefunden, was meinem Körper gut tut, ihn stark und gesund macht.
Meine Ernährung ist kohlenhydratelastig (Kartoffeln, Reis, Quinoa, Hirse, Buchweizen) mit viel guten Ölen (in Form von Nüssen, Avocados, Leinsamen), Proteinen (Erbsen, Linsen, Kichererbsen, Bohnen, Hummus) und jede Menge Gemüse und etwas Obst.

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